Welche Jahrgänge wären denn eigentlich betroffen wenn die Wehrpflicht wieder eingeführt werden würde?
Alle Männer ab 18 und alle Frauen ab 18 bis 55 sind grundlegend “betroffen”: sie können zur Zwangsarbeit herangezogen werden.
Was du meinst sind wohl, wer aktiv jetzt Grundausbildung etc. machen müsste. Ich schätze mal dann Jg. 2007-2009 für einen Dienstantritt 2027
Bring es an, großer Bube. Ich bin bereit.

“Wir müssen dann sicherlich über eine allgemeine Dienstpflicht nachdenken, nicht nur über Wehrpflicht.”
Das haben übrigens auch gut ausgebildete Menschen getan, nämlich die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages! Und die sind (mehrmals) zu dem Schluss gekommen, dass eine allgemeine Dienstpflicht gegen mehrere Gesetze verstößt, unter anderem Artikel 4 der Menschenrechtskonvention, welcher Zwangsarbeit verbietet und nur für Wehrpflicht eine Ausnahme zulässt (für welche wiederum ein Ersatzdienst zulässig ist).
“Die Wehrpflicht kann nicht auf Knopfdruck wieder aktiviert werden”
Aber immerhin ist sie bereits Gesetz und im Einklang mit geltendem Recht, was man von seiner Idee nicht behaupten kann
Nicht nur das. Das große Problem bei einer allgemeinen Dienstpflicht ist ja, dass sie extrem unproduktiv ist. Dann pimmeln da ein paar 18-Jährige unmotiviert irgendwo rum und können schon allein aufgrund der nötigen Qualifikation nur einfache Aushilfstätigkeiten übernehmen. Es wird ja immer so getan, als könnten die dann in der Pflege Dinge übernehmen, sich in der Feuerwehr engagieren oder andere total sinnvolle Dinge tun. Aber auch in der Pflege darfst du halt als angelernte Person ohne Ausbildung gar nicht so viel tun. Dann dümpeln halt ein paar Zivis im Altenheim oder Krankenhaus herum für zehn Monate, sind herzlich unmotiviert und werden im schlimmsten Fall sogar zu Tätigkeiten gezwungen, die sie nicht tun dürfen genau wie damals. Kaum sind sie halbwegs eingelernt, was ein paar Monate dauern wird, sind sie dann auch schon wieder weg. Am Ende haben wir dann die Schulzeiten verkürzt, damit die Leute früher mit ihren Ausbildungen und im Studium fertig sind und länger in die Rentenkasse einzahlen, nur um das Ganze dann wieder mit dem Arsch einzureißen.
Ex-Generalinspekteur Klaus Naumann hält den freiwilligen Wehrdienst nur für eine Zwischenlösung.
Es ist schon die Lösung, weil bei mangelnden Bewerbern automatisch die Wehrpflicht aktiviert wird. Den freiwilligen Wehrdienst gibt es nur, um die Bevölkerung zu beruhigen. Rule based Order gegen multipolare Welt, der Krieg ist schon bestellt.
Die Bundeswehr zu einer vollständigen Berufsarmee umzubauen erscheint mir in vielerlei Hinsicht für alle Seiten der vielversprechendste und der im Vergleich wesentlich modernere, bessere Ansatz. Allerdings kommt mir in das in der Debatte gefühlt zu kurz.
Ich meine, wer sich nicht mal im Ansatz mit dem Arbeitplatz identifiziert ist weder besonders glücklich, motiviert noch eine entscheidende Hilfe das meist von oben ausgegebene Ziel/den Zweck zu erfüllen. Es lässt sich von Jahr zu Jahr ebenso wie mittel- und langfristig viel besser planen.
Wie viele Leute wo Aufgaben am besten nachkommen können, wer wann ungefähr welchen Rang hat, in welchem Maße die Ausrüstung und Infrastruktur nachwachsen muss und der Abbau von Schieflagen mit demokratischen Kräften.
Kommt in diesem Verein namens Ministerium, Kanzleramt oder oberste Truppenführungskräfte niemand auf die Idee Studien zu entwerfen und durchzuführen oder was.
Ich schreibe das immer wieder und ich bekomme immer wieder die Downvotes, aber das mach ich halt so lange bis es eintritt und hier das Entsetzen groß ist. Konnte ja keiner ahnen, dass wenn die Korrupte Menschenhasser Partei zu Aufrüstung aufruft und von Kriegstüchtigkeit schwadroniert, dass es dann um was anderes geht als Frieden… 🤷
Mein Punkt ist: Die ganze Debatte um die Wehrpflicht, das hat doch alles nicht mit einem konkreten Bedrohungsszenario zu tun, sondern es geht einzig und alleine darauf die Bevölkerung auf Kriegsrhetorik einzuschwören. Deswegen reden wir auch nicht von Verteidigungstüchtigkeit, sondern Kriegstüchtigkeit. Es geht nicht darum jetzt eine Verteidigungslinie gegen Russland zu errichten oder das (effektive) Wegfallen der USA aus der NATO zu kompensieren: Russland pfeift aus dem letzten Loch und sonst hätten wir andere Rhetorik gegenüber den USA und ja, das einzige was dann konsequent Sinn machen würde, wäre eine gut ausgebildete Berufsarme mit sicheren, unabhängigen Versorgungsketten. Aber davon redet niemand.
Der eigentliche Grund ist, dass die Volksverhetzer im Bundestag in den nächsten Jahrzehnten “wirtschaftliche” (sprich Renditen-gefährdende) Situationen erwarten, aufgrund der schwindenden Rohstoffvorkommen, zunehmenden Krisen/Unruhen und Flüchtlingsströme die es im Herkunftsland mit dem Sturmgewehr zu bekämpfen gilt. Und denen ist sehr wohl bewusst, dass sowas “unschöne Bilder” wären, die aktuell noch nicht so gut ankommen würden.
Und da will man sich vom Narrativ her bereit machen auf Bedarf irgendwo einmarschieren zu können und sich die letzten Coltanreserven oder was auch immer zu sichern, bevor es der fiese Feind tut (Russland, USA, China, Iran, name it), der dort ja im Gegensatz zu uns freiheitlichen, demokratischen Freiheitsdemokraten nur fiese Absichten gegenüber der Bevölkerung hegt. Grade in Afrika kann man das schon genau absehen: Man putscht dort blutig irgendeinen Vasallen an die Macht, der bittet den Kolonialherr Frankreich um Unterstützung gegen die “Terroristen” und “Warlords” (i.e. was wir sonst “tapfere Rebellen” nennen würden, stünden sie auf unserer Seite) und dann schaut ihr nicht so schnell und die Tagesschau berichtet wie die EU jetzt am Congo verteidigt wird.
Zugleich zweifelt er daran, dass die deutsche Gesellschaft auf den Ernstfall vorbereitet ist.
Die Leute drehen komplett am Teller wenns mal drei Tage keine Kackpappe im Laden gibt. Natürlich sind wir auf überhaupt nix vorbereitet. Vor allem sind wir nicht darauf vorbereitet, die kleinste Unannehmlichkeit mal wegzuatmen, weil, is jetzt halt mal so.
Die meisten Menschen leben ja wirklich mit der Einstellung, dass mit den Steuern alles abgeglichen ist und sicher irgendjemand all die wichtigen Dinge da draußen tun sollte, aber bestimmt nicht sie selbst und im großen und ganzen das ganze Land eine all-inclusive-Wohnanlage mit eigener Nationalmannschaft ist.
Ich kenne Leute die unironisch fast schon Schäum, wenn der ÖPNV mal bestreikt wird und tun dann so als gäb es keine anderen Wege zur 20 Minuten Radfahrwegszeit zu kommen…
Das war von Anfang an absehbar. Und die mangelnde Vorbereitung der Gesellschaft auf den Ernstfall (nicht nur den militärischen) ist doch schon seit Jahrzehnten offensichtlich. Es gab doch genug Krisen und Katastrophen, bei denen das immer wieder bewiesen wurde.
Ich für meinen Teil packe im Ernstfall meinen Krams zusammen und mach den Schuh! Dienstpflicht my ass, wäre als Totalverweigerer aber auch eh zu nichts zu gebrauchen.
Ich für meinen Teil packe im Ernstfall meinen Krams zusammen und mach den Schuh!
Ohne Genehmigung das Land verlassen geht aber seit dem 1.1.2026 nicht mehr. Mit ein bisschen KI wirst du keine Grenze mit mehr als einem Koffer für eine Urlaubsreise passieren können.
Stimmt aktuell so nicht, nur falls man länger als 3 Monate fernzubleiben plant. Aber das muss man ja niemandem auf die Nase binden. Mal davon ab, dass Deutschland größtenteils ein Binnenland mit vielen schwer zu überwachenden Landgrenzen ist. Trotzdem kommt es natürlich aufs Timing an und man muss den Absprung schaffen bevor es ganz ungemütlich wird. Und das ist zugegeben ein Problem und nicht ganz einfach.
Macht dir nicht zu viele Hoffnungen. Klar sind die Landgrenzen nicht so leicht zu kontrollieren, aber dann stehst du halt irgendwo in Frankreich. Und Frankreich hat im Kriegsfall überhaupt keine Lust auf sich tausende deutsche Wehrflüchtige während es dann selbst gegen die angreifenden Russen mobilmachen muss. Da wirst du einfach aufgegriffen und zurückgeschickt. Genauso in Polen, Schweiz, Österreich, Dänemark und allen anderen per Land zu erreichenden Ländern.
Aber das muss man ja niemandem auf die Nase binden.
Desswegen wird man nur mit einem Koffer ausreisen können und man kann seinen Haushalt nicht auflösen.
ein Binnenland mit vielen schwer zu überwachenden Landgrenzen
Mit Drohnen und Handytracking kein Problem in 2030.
Ausserdem muss man die EU verlassen, da nach 3 Monaten jeder ausgeliefert werden kann. Es wird die ganze EU kämpfen, also wird kein EU Land Deserteuren Asyl gewähren.
Und das ist zugegeben ein Problem und nicht ganz einfach.
Spätestens 2030. Sobald China technisch überlegen ist, ist der Krieg nicht zu gewinnen. Es gibt aber auch Schätzungen für 2027.
Ja stimmt alles. Vielleicht stehen die Chancen trotzdem besser als beim Fronteinsatz. 🤷
Man kann auch als Zivilist der Gesellschaft dienen. Werde tätug in Feuerwehr, Rettungsdienst, THW o.Ä.
Konnte man in der Vergangenheit (vor der Aussetzung der Wehrpflicht) auch als Ersatzdienst machen. Kann ich aus eigener Erfahrung nur empfehlen.
Meine Frau würde behaupten dass ich bloß keine Lust auf Kinderbetreuung und Haushalt habe wenn ich mich am Wochenende einfach zur freiwilligen Feuerwehr verdrücke 😉 vielleicht später mal wenn die Kids aus dem Gröbsten raus sind.
Gar nicht so witziger Fakt am Rande: Das Bundesverwaltungsgericht ist der Meinung, dass Wehrdienst nur für Männer vollkommen okay ist, weil Frauen ja im Schnitt im familiären Bereich größeren Belastungen ausgesetzt sind. Von daher ist das offiziell höchstrichterlich genauso gewollt, dass du zur Feuerwehr verschwindest, während deine Frau den Haushalt schmeißt. Deswegen muss sie nicht zum Militär.
Hah das merke ich mir! Bin schon gespannt ob meiner Frau ein ähnliches kreatives Gegenargument einfällt 😁
Ich kann es verstehen. Vor Allem die momentane Regierung setzt alles daran, dass ich mich in Deutschland nicht (mehr?) sicher fühle. Wieso sollte ich für ein Land kämpfen oder auch nur unterstützen, das diese Regierung hat und diese Regierung wollte?
Gleichzeitig ist das halt ein mega privilegierter Standpunkt, einfach abzuhauen. Die Menschen, die unter der Regierung leiden (und sie nicht gewählt haben, ansonsten können die mich mal), lässt man so dann schon im Stich. Leider gibt es einen sehr großen Querschnitt aus genau diesen Gruppen, die leiden, die nicht weg können und die die xxU und ihre Stiefelleckende Partei Deutschland eben NICHT gewählt haben.
Wegen der Downvotes nochmal meine Story:
Früher zu Zeiten der Wehrpflicht war es so, dass man auch als anerkannter Kriegsdienstverweigerer zum Ersatzdienst verpflichtet werden konnte im Kriegsfall. Wenn man nicht verweigert hatte aber trotzdem keinen Wehrdienst geleistet hat war man im Kriegsfall besser gestellt. Und natürlich das verlorene Jahr für Ausbildung, Jobeinstieg, Gehaltsausfall. Darum hab ich nichts gemacht und die aufschiebende Wirkung vom Studium genutzt bis die Wehrpflicht abgeschafft war. War aber nicht easy das so durchzusetzen und ich hatte auch schon den schriftlichen Einberufungsbefehl bekommen mit Fahrkarte usw. und es gab da einigen bösen Schriftwechsel mit den Behörden aber letztlich zählte das Studium mehr.
Würde ich auch jederzeit wieder so machen. Der wirtschaftliche Druck in unserer Gesellschaft ist einfach zu hoch und meine Familie zu arm als das ich ein Jahr einfach so hätte weggeben können. Und ich kenne auch Fälle wo dann der N.C. so gestiegen ist das die Leute ihr Wunschstudium gar nicht mehr machen konnten aufgrund des Wehrdienstes. Dazu der ganze Schmuh von reichen Kids mit Gefälligkeitsattesten von Ärzten im persönlichen Netzwerk. Oder auch die anderen Schlupflöcher, siehe oben. Da kann ich jeden der da keine Lust drauf hat nur unterstützen.
Da bin ich froh, dass ich meinen Dienst einfach ohne Murren durchgezogen habe. Die 10 Monate waren teilweise hart finanziell gesehen, haben mir aber auch sehr viel für später mitgegeben, vorallem meine Einstellung zu gewissen Dingen.
sehr viel für später mitgegeben
Kannst du da was Konkretes zu sagen? Die Leute mit denen ich mich unterhalten habe haben da alle irgendwie immer ein sehr negatives Fazit gezogen. Von wegen das Jahr war komplett verloren, nur auf der Stube rumsitzen und sich sinnlos betrinken usw. usf.
Edit: ich kenne jemanden der beim Bund einen LKW Führerschein gemacht hat und zwar beruflich jetzt was ganz anderes macht aber hobbymäßig immernoch LKW fährt ab und zu. Das ist glaube ich die sinnvollste Story die mir einfällt.
Naja, so banale Dinge wie Kameradschaft, Zusammenhalt, Hierarchien befolgen, Überlebenstraining, Erste Hilfe… Manchmal musst du einfach die Fresse halten und deinen Job machen zum Beispiel, kommt im Berufsleben immer mal vor. Aber eben auch Durchhaltevermögen und Willenskraft.
Die Bundeswehrzeit war nicht nur geil, keine Frage, man hat auch viel sinnloses Zeug gemacht, aber es gab eben auch wirklich positive Aspekte.
Hierarchien befolgen
einfach die Fresse halten
Ist das etwas Positives? Ich hab eher die Erfahrung gemacht, auch beruflich, dass man vor allem schamlos ausgenutzt wird wenn man sich auf sowas einlässt. Im Gegenteil kommt man doch eigentlich nur vorran wenn man konsequent seine eigenen Interessen verfolgt. Ich habe z.B. noch nie erlebt das jemand für gute Arbeit signifikant befördert wurde, sondern immer nur durch strategisches Ausnutzen (Erpressen?) günstiger Umstände.
Zusammenhalt, Überlebenstraining, Erste Hilfe
Das gilt schätze ich aber lässt sich auch anders und mit deutlich weniger persönlichen Opfern erreichen.
Durchhaltevermögen und Willenskraft
Wer sich in Frustrationstoleranz üben will dem kann ich nur den Weg durchs Bildungssystem empfehlen, z.B. das Promovieren in einer Naturwissenschaft. Graue Haare kann man da auch kriegen, aber im Gegensatz zur Bundeswehr bekommt man dazu noch einen gefragten Abschluss.
Ist das etwas Positives?
Natürlich muss man hier Differenzieren. Einfach mal machen soll natürlich nicht heißen, immer ohne Hirn jede Anweisung ausführen. Mitdenken gehört schon auch dazu. Es ist nur leider so, dass heute sehr oft und viel zu viel Diskutiert wird… und oft unnötig. Wenn jemand sagt: Spring von der Brücke, dann wirst du das natürlich nicht machen… Wenn mein Chef sagt, kannst du dir bitte mal den Drucker anschauen, du kennst dich doch mit IT aus, dann sag ich nicht: Nö, das steht nicht in meinem Arbeitsvertrag.
Ich hoffe du verstehst, was ich meine…
Das gilt schätze ich aber lässt sich auch anders und mit deutlich weniger persönlichen Opfern erreichen.
Bei mir war Wehrdienst halt noch Pflicht und diese Dinge hast du halt gemacht. Kameradschaft war einfach wichtig, da du nur in der Gruppe ans Ziel gekommen bist. Du hattest starke und schwache Menschen und musstest einfach zusammenarbeiten.
Wer sich in Frustrationstoleranz üben will dem kann ich nur den Weg durchs Bildungssystem empfehlen, z.B. das Promovieren in einer Naturwissenschaft. Graue Haare kann man da auch kriegen, aber im Gegensatz zur Bundeswehr bekommt man dazu noch einen gefragten Abschluss.
Ja, ist natürlich toll wenn man sich den Wehrdienst sparen kann bzw. es keine Pflicht mehr dazu gibt. War bei mir eben nicht der Fall. Ich hätte die Zeit auch gerne anders verbracht, aber wie ich schon sagte, die Zeit hat auch durchaus Positives gehabt.
Ja den Standpunkt kann ich schon verstehen. Trotzdem lese ich raus das eben vor allem die Pflicht im Vordergrund stand und du einen anderen Weg genommen hättest wenn du frei hättest entscheiden können.
kannst du dir bitte mal den Drucker anschauen
Verstehe ich schon. In der Realität wirst du in den Köpfen der Kollegen dann aber schnell der Druckerbeauftragte der bei jedem Papierstau gerufen wird weil man sich selber nicht so gerne die Finger am Toner schmutzig macht 🙂 ich meine: man muss sehr bewusst aufpassen wo man seine Zeit reinsteckt und wenn der Druckerdienst überhand nimmt muss man das auch hart ablehnen oder wenigstens in Sachen Drucker strategisch genauso inkompetent werden wie die anderen Kollegen auch. Und solche Themen und Aufgaben gibt es halt im Berufsleben zuhauf, man muss aus Selbstschutz darauf achten dass sich Geben und Nehmen immer die Waage halten.
Erst die Vorteile einer freien Gesellschaft genießen und dann abhauen wenn es hart auf hart kommt. Am besten noch politisch links sein und ständig Solidarität fordern. Lieben wir
Die ach so tolle freie Gesellschaft die mehrheitlich Schwarz-Blau wählt und mit den vielen anderen tollen Highlights. Die Gesellschaft mit der grassierenden Korruption und Ungerechtigkeit. Vielleicht ist es deine Meinung dass es einem das persönliche Risiko im Kriegsfall wert sein soll, damit gehobene Mittelständler weiter ungestört im Privatflugzeug nach Sylt fliegen können. Übertrage das aber bitte nicht auf andere, meine Kinder werden dafür jedenfalls nicht als Halbwaisen aufwachsen.
Erst die Vorteile einer freien Gesellschaft genießen
Nichts davon hab ich mir ausgesucht oder war meine freie Entscheidung, da sehe ich nicht warum irgendjemand dafür eine Gegenleistung erzwingen kann.
Solidarität fordern
Solidarität ist per Definition etwas Freiwilliges. Ein Pflichtdienst ist genau das Gegenteil. Wehrpflicht hat darum genau nichts mit Solidarität zu tun. Solidarisch kann man nur sein wenn man davon überzeugt ist, dazu kann man niemals verpflichtet werden. Und jemand der gegen seinen Willen zwangsweise Wehrdienst leisten muss, und dem es dabei scheiße geht und der viel lieber wieder Zuhause sein Leben leben würde, der erbringt auch keine ehrenvolle selbstlose Dienstleistung an der Gesellschaft sondern ist einfach nur Opfer staatlicher Gewalt.
Und es ist mir eine große Freude zu sehen, dass die junge Generation sich mehrheitlich hier nicht in die Irre führen lässt und die Übervorteilung durch die Wehrpflicht ablehnt und Kontra gibt.
Genau. Weil die Jahrgänge, die von einer Dienstpflicht betroffen wären, auch genau die sind, die bei unserer Regierung ganz oben auf der Prio-Liste stehen.
Für ‘junge’ Menschen (<40 Jahre?) ist der Sozialvertrag doch faktisch aufgelöst. Abgaben steigen, Leistungen sinken, Hauptsache die aktuelle Rente ist sicher. Beiträge zu der von dir zitierten ‘freien Gesellschaft’ leisten aktuell insbesondere junge Menschen. Und dabei tragen sie auch die Kosten vergangener Fehlentscheidung (Rente, KV, Klima, …).
Dann geh doch wenigstens jetzt schon, wenns hier so schlimm ist.
Übrigens, diese ‘Vorteile einer freien Gesellschaft’ sind extra so angelegt das sie ohne Gegenleistung genutzt werden können und genutzt werden dürfen. Daher auch Grundrechte, nicht Unterumständen-rechte. 🤓☝️
Wenn dir diese freie Gesellschaft mit ihren Regeln und Bürgern nicht passt, du hast bestimmte eine Karte und kannst dank des starken deutschen Passes einfach fast überall anders hingehen. Und du musst dafür nicht mal dein Leben riskieren! 😉🇩🇪
So lange es noch Orte gibt, an denen man frei Leben kann. Wenn niemand dafür kämpft kann es schnell schwierig werden 😉
Danke für diese konstruktive Diskussion. Noch versuche ich, es mit der Teilnahme an Wahlen und sozialer Teilhabe.
Erst die Vorteile einer freien Gesellschaft genießen
Dachte ich mir
Geh doch rüber, wenn es dir hier nicht gefällt! 😡
Leute wie du ändern sich wohl nie.
Jo weil das Leben in der BRD natürlich das gleiche ist wie das Leben in der DDR.
Der Spruch wurde in der BRD genau so verwendet um Kritiker mundtot zu machen. Du benutzt den Spruch doch im Grunde jetzt auch so. Also heul nicht rum, nur weil die Mist laberst.









