

Natürlich ist das nicht gut, deswegen gibt es ja inzwischen diese Regelung, aber man muss ab einem bestimmten Punkt halt entscheiden, ob man einen warmen Fluss oder Probleme mit der Stromversorgung haben will.
Große thermische Kraftwerke, die ihr Kühlwasser aus Flüssen beziehen, sind nun mal ein Ding und stellen einen erheblichen Teil der Grundlast. Die ersetzt man nicht von heute auf morgen. Wenn ein Kraftwerk, das planmäßig wegen Wartung abgeschaltet war, nicht wieder ans Netz gehen kann, mag das zwar die Versorgung nicht unmittelbar gefährden, aber dadurch verschiebt sich Alles, was davon abhängig ist, dass das Kraftwerk wieder läuft. (z.B. geplante Wartung an anderen Kraftwerken)










Es sind jedenfalls keine Gründe, die an der Betriebssicherheit des Kraftwerks liegen, wie hier vielfach suggeriert wird. Da geht es rein um die Wassertemperatur im Fluss. Der Grenzwert dafür wurde tatsächlich willkürlich (wahrscheinlich auf Basis der Temperaturen, die bestimmte Lebewesen im Fluss tolerieren) festgelegt.
Es wird genug über Atomkraftwerke gelogen, da braucht es nicht noch mehr Lügen, nur weil das zufällig in den Kram passt. Wenn man die Anlagen nicht mag, dann kann man auch mit belastbaren Fakten dagegen argumentieren, denn davon gibt es genug.