Wie vor 2 Jahren der (vergleichbar bessere)Füllstand der Gasspeicher gemäß Medienberichterstattung allein Robert Habecks Verantwortung war…
Jetzt scheint einfach niemand mehr dafür verantwortlich zu sein. Viel Spaß beim Bibbern im Winter, wenn nichts da ist und alle mit dem Finger auf wen anders zeigen.
Wenn kein Gas mehr da ist, kann man ja einfach die heiße Luft, die die Politiker produzieren, in die Leitungen reintun, das heizt auch.
Ist das diese “Technogieoffenheit” von der die Gas-Lobbyistin immer spricht?
Wenn die was offen hat, dann den Arsch.
Wo Postillionartikel?
Ist dann ein Zeichen dafür, dass erneuerbare einfach noch nicht bereit sind für diesen Winter.
WENN wir denn konsequent auf sie gesetzt hätten, dann KÖNNTEN sie bereit sein.
ABER: Es gab da so eine Reiche und ihre Vasallen im Club Deutscher Unternehmer und ihrem radikalen, bayrischen, radikalen Flügel, die das mit aller Kraft blockiert und torpediert haben, sich dafür sogar gewissen Journaillen bedient haben, um ihre Lügen massig in den Äther zu kotzen. Dadurch wurden Idioten zu “Rebellen” hochstilisiert und haben massig neue Gaskessel verbaut, wo man stattdessen mit energetischen Maßnahmen und anderen, erneuerbaren Heizmethoden etwas hätte drehen können, damit das wenige Gas dann genutzt werden kann, um die Bereiche zu versorgen, die NOCH NICHT ohne auskommen (etwa die chemische und pharmazeutische Industrie und ja, in letzter Konsequenz, auch die Wärme- oder sonstigen Gaskraftwerke), damit zu versorgen.
Jetzt zahlt ganz Deutschland den Preis der Korruption und Inkompetenz. Und sie macht immer noch diejenigen dafür verantwortlich, die uns EIGENTLICH den Hals retten wollten und dran gehindert wurden.
So, wie es von der aktuellen Regierung gewünscht ist.
Was mich hier wirklich ärgert: der Mann erzählt was von einer solidarischen Verantwortung und dass die bösen Haushalte ja im Sommer keine Netzentgelte ableisten würden und die Reform deswegen ganz fair und gerecht sei.
Das ist ein Zerrbild der Realität. Die Solidargemeinschaft eines Staates bezieht sich primär auf die Individuen, die in ihm leben, nicht auf die darin entstandenen wirtschaftlichen Konstrukte. Die wiederum werden von den Menschen selbst erhalten und betrieben, was aber natürlich bei menschenfeindlichen Konzernen wie z.B. RWE nicht möglich ist. Deswegen hat Gas-Kathi das Gesetz eingeführt, nicht, damit es fair ist.
Zumal das ja einfach auch eine unsinnige Auslegung ist. Die Solar-Besitzer haben den Netzbetreibern Strom für sehr wenig Geld zur Verfügung gestellt (Einspeise-Vergütung), die den dann teuer wieder verkauft haben. Die Netzbetreiber waren hier klar die Nutznießer
Das kommt noch erschwerend hinzu, danke für die Ergänzung.
Außerdem fair auf alle schultern verteilen ist lustig, weil groß Verbraucher keine Netz Entgelte bezahlen.
https://www.schnellstrom.de/faq.php?stromfrage=netzentgelt_befreiung
Es ist auch jenseits des Begriffs Solidarität herzlich abstrus. Im Endeffekt bezieht man als Solarbesitzer im Sommer ja kaum Strom und im Winter weniger Strom als ein normaler Haushalt. Das ist jetzt aber nichts Außergewöhnliches. Es gibt diverse Haushalte, die zu bestimmten Zeiten mehr oder weniger Strom brauchen. Ferienwohnungen sind der Klassiker, die stehen auch eine Weile lang leer im Jahr. Aber auch zum Beispiel Wochenendpendler, Zweitwohnungen, Rentner auf langen Reisen usw. Am Ende ist es auch etwas merkwürdig, darauf zu verweisen, dass Haushalte wenig Strom verbrauchen und daher bestraft werden müssen, wenn wir parallel dazu diverse Lenkungssteuern auf den Strompreis haben, die ja durch ihre Höhe dafür sorgen sollen, dass die Menschen weniger Strom verbrauchen.
Wenn solche Regeln dann nur für Solarbesitzer kommen oder von einer Regierung, die aktiv am Gasausbau arbeitet und erneuerbare Energien doof findet, dann sollte man solche Solidaritätsargumente einfach ignorieren. Die Regierung findet Solar doof und will es möglichst sabotieren. Das hier ist ein Werkzeug dafür.
Wenn solche Regeln dann nur für Solarbesitzer kommen oder von einer Regierung, die aktiv am Gasausbau arbeitet und erneuerbare Energien doof findet, dann sollte man solche Solidaritätsargumente einfach ignorieren.
Wie soll man das ignorieren? Wenn die Regelung da ist, ist jeder dran, der eine Anlage angemeldet hat. Da bleibt dann nur Guerilla-PV oder Insel-System. Ersteres geht nur bis zu einem gewissen Grad, dann fällts auf, und Zweiteres ist nicht praktikabel für Bereiche, die auch in sonnenarmen Zeiten Strom benötigen.
Ich hab mir die Planungen noch nicht so detailliert angeschaut, ab welcher Höhe definiert sich denn PV-Besitzer, betrifft das auch schon BKW? Dann wäre es eine ganz schöne Masse.
Die Regierung findet Solar doof und will es möglichst sabotieren. Das hier ist ein Werkzeug dafür.
Ja leider. Eigentlich sollte die Regierung die Möglichkeiten der bestehenden Anlagen möglichst gut ausnutzen und jetzt endlich Speicher fördern. Der EE Ausbau trägt sich inzwischen selbst, der nächste Schritt ist die bestmögliche Nutzung und das geht indem man Erzeugung und Verbrauch angleicht oder die Erzeugung speichert. Am besten sogar beides.
Dummerweise ist die Antwort, lieber wieder die Erzeugung abzuwürgen, die denkbar schlechteste Lösung.
Ich bin bei dir - was ich sagen wollte ist, dass man sich nicht mit dieser Nebelkerze von wegen “Fairness” und “Solidarität” beschäftigen sollte, weil das ein Ablenkungsmanöver ist.
Ich hasse es, wie Mehrzweckeier mich dazu zwingt Olaf “G20/CumEx/CumCum” Scholz zu vermissen
Du hast die Folter mit Brechmittel beim Olaf vergessen.
Bei Merz braucht es gar kein Mittel, die ganze Regierung ist Folter und man möchte eigentlich nur noch brechen.
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