• Occultist0178@lemmy.world
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    10 days ago

    Naja die Aktienrente ist ja nicht dazu da um Geld für die zukünftigen Rentner zu generieren oder um den Staat zu entlasten, sondern um Geld in Kassen von reichen zu spülen 🤷

    • Lemmchen@feddit.org
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      9 days ago

      Genau wegen solcher Narrative verbleiben wir im gescheiterten Umlagesystem. Das ist doch komplett Murks. Das ist so wie zu sagen “Investiere nicht in Aktien, damit machst du Reiche noch reicher!”.

      • GarbadgeGoober@feddit.org
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        9 days ago

        Dem kann ich nur zustimmen.

        Man sieht ja bei anderen Ländern, dass es sehr wohl funktionieren kann. In Deutschland kommen da halt dann immer schnell die Firmen dazu, die irgendwelche schlechten Fonds oder Produkte anbieten wollen.

        Wenn man sich mal die Kosten/Performanxe von den WorldETFs und dann den tollen Fonds der Finanzinstitute vergleicht, sieht man schnell das Problem.

        Das was die Krankenkassen hier gemacht haben, klingt einfach stark danach, als wären Sie einem windigen Berater auf den Leim gegangen.

      • plyth@feddit.org
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        8 days ago

        damit machst du Reiche noch reicher!

        Schau mal beim SpaceX Börsengang genau hin.

  • HaraldvonBlauzahn@feddit.org
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    8 days ago

    Das könnte sehr viel schneller gehen, wenn das Platzen der KI Blase sämtliche Aktienwerte ins Minus reisst.

    Und aus demografischen Gründen sind auch Immobilien(fonds) kein dauerhafter Wert. Wenn die Boomer sterben, stehen Häuser leer.

    • D_a_X@feddit.orgOP
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      8 days ago

      Spruch meiner Oma:

      Iss und trink, was dir schmeckt, uns ist das Geld schon zweimal verreckt.

      Wobei Immobilien das einzige nicht beliebig zur Verfügung stehende Produktionsmittel ist. Das beinhaltet immer einen gewissen Wert

      • HaraldvonBlauzahn@feddit.org
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        8 days ago

        Wobei Immobilien das einzige nicht beliebig zur Verfügung stehende Produktionsmittel ist.

        Du meinst, das Gesetz von Angebot und Nachfrage gilt bei Immobilien nicht?

        In den nächsten 20 Jahren werden sehr viele Leute vom Eigenheim in den Friedhof umziehen.

        • D_a_X@feddit.orgOP
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          8 days ago

          Wenn es eine Wirtschaftkrise / Krieg gibt und das Geld nix mehr wert ist, sind die einzigen Besitztümer, die du aus der Krise retten kannst, irgendwelche Edelmetalle im Keller und Grundstücke.

          • HaraldvonBlauzahn@feddit.org
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            8 days ago

            Das Problem isr, das Immobilien gewissermassen zu einer Form vom Geld geworden sind. Es wird erwartet, dass sie die Wertaufbewahrungsfunktion des Buchgeldes übernehmen. Das geht aber nur so lange, wie Immobilien an ihrem intrinsischen Nutzwert gemessen werden, und nicht an ihrem spekulativen Wert - und letzteres ist schon lange nicht mehr der Fall.

            Dazu kommt noch, wenn man 100 Senioren hat, die ihre Eigentumswohnung aus Altersgründen aufgeben müssen, aber nur 60 Käufer, die eine Wohnung brauchen (und sich eine leisten können) - was soll dann aus dem Marktwert dieser Wohnungen werden?

            Hypothetisch? Vielleicht. In Austin/Texas gehen die Preise grade runter.

  • dnyxhee@feddit.org
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    8 days ago

    Wie auch immer man die Versorgung der Nichtmehr-Arbeitenden organisieren will, an einer Tatsache kommt man nicht vorbei: Die, die jetzt arbeiten, versorgen mit einem Teil ihres Arbeitsprodukts die, die nicht arbeiten. Wie man sich Rechte auf Versorgung erwirbt und wie das Arbeitsprodukt umverteilt wird, ist eine Frage der Ausgestaltung. Das Umlagesystem setzt diesen simplen Zusammenhang zwischen Arbeitenden und zu Versorgenden direkt um. Eine Aktienrente verschleiert dies und verkompliziert das Verfahren nur. Es werden auch unnötigerweise noch Wegelagerer (Banken, Fondsanbieter, Berater, Optimierer, …) dazwischengeschaltet, die einen Teil der Leistungen abgreifen. Zusätzlich werden die Rentenempfänger dem Risiko der Finanzmärkte ausgesetzt. Eine rundum schlechte Idee, die vermutlich auf Wunsch der Finanzlobby umgesetzt wird. Der einzige Vorteil, den ich erkennen kann, ist die Diversifizierung der Aktienrente über den internationalen Finanzmarkt, wodurch man weniger von der deutschen Demografie abhängig ist. Ob das die Nachteile aufwiegen kann, müssen Experten beurteilen.

  • Lemmchen@feddit.org
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    9 days ago

    Genau, weil die Aktienrente auch ohne staatliche Aufsicht in “risikoreiche” Fonds geballert werden soll. /s
    Leute, echt mal. Das ist ein kompletter Äpfel-Birnen Vergleich und obendrein reiner Populismus. Was braucht es denn noch alles um zu erkennen, dass das Umlagesystem schon vor Jahren irreversibel gescheitert ist?

    • kossa@feddit.org
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      9 days ago

      dass das Umlagesystem schon vor Jahren irreversibel gescheitert ist?

      Wilde Aussage. Egal ob Umlage oder Aktienrente, volkswirtschaftlich muss die Rente erwirtschaftet werden. Ob ich jetzt Einkommen in Aktien spare oder Vadder Staat akut die Rendite von Unternehmen abschöpft und sie umverteilt ist volkswirtschaftlich doch Wumpe: die Transferleistung muss von der arbeitenden Bevölkerung erwirtschaftet werden. Steigende Aktienkurse und ausgeschüttete Dividenden passieren ja auch nur dadurch, dass Mehrwert erarbeitet wird.

      Mit zwei Nuancen: mit Aktien kann man auch von internationalem Wachstum und Arbeit profitieren - das ist gut. Dafür kann bei einer staatlichen Umlagenrente das Rentenniveau auch in schlechten wirtschaftlichen Zeiten garantiert werden. Ist halt auch doof, wenn man finally den Ruhestand starten möchte, aber es ist gerade 2008 oder 1923. Da bringt es dem angehenden Rentner halt auch nichts, dass es 10 Jahre später wieder viel geiler aussieht.

      Das Umlagensystem, wie es in den letzten ~35 Jahren kaputt gemacht wurde braucht eine Reform, ja, aber es ist nicht “irreversibel gescheitert”.

      • trollercoaster@sh.itjust.works
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        9 days ago

        Das Umlagensystem, wie es in den letzten ~35 Jahren kaputt gemacht wurde braucht eine Reform, ja, aber es ist nicht “irreversibel gescheitert”.

        Ja. Und diese Reform ist denkbar einfach, denn eigentlich müssen einfach nur alle Einkommen, die sich bisher vor der Einzahlung ins Umlagesystem drücken konnten, mit einzahlen und gut ist.

        • Lemmchen@feddit.org
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          7 days ago

          Das wird leider die gestiegen Ausgaben durch längere Lebenserwartungen auf der einen Seite und die verringerten Einnahmen durch Reallohnverlust und Bevölkerungspyramide nicht ausgleichen können. Jedenfalls nach keiner mir bekannten Prognose.

          • trollercoaster@sh.itjust.works
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            6 days ago

            Und der Reallohnverlust ist ein Naturgesetz, gegen das man rein gar nichts machen kann?

            Die vergangenen Jahrzehnte ist die Produktivität massiv gestiegen, nur die Reallöhne sind gesunken. Wo das ganze erwirtschaftete Geld wohl hin ist?

            • Lemmchen@feddit.org
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              6 days ago

              Wenn du es für realisitischer hältst das Problem dort zu lösen, dann versuch es gerne über diese Stellschraube. Ich persönlich glaube nicht, dass der Gesetzgeber, ganz egal wer er ist, hier irgendetwas tun wird, außer vielleicht den Mindestlohn weiter anzuheben.
              Gleichzeitig wird die Bevölkerungspyramide immer weiter auf den Kopf gestellt, sodass sich grundlegend am Problem “Woher Geld für alte, nicht mehr arbeitsfähige Bevölkerung?” auch mit höheren Löhnen nicht allzuviel ändern wird.

        • Cliff@feddit.org
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          8 days ago

          Wenn dann auch noch große Vermögen und Erbschaften ordentlich besteuert würden…

          • trollercoaster@sh.itjust.works
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            8 days ago

            Ja, wenn diejenigen, die von dieser Gesellschaft über die Maßen profitieren, angemessen an ihren Kosten beteiligt würden, sähe es hier ganz anders aus.