vor jahren gab es hier im deutschsprachigen raum schon diskussionen darüber wie schlecht die arbeitsbedingungen im pflegebereich sind. lange stunden, niedrige bezahlung etc.

ein grund warum die arbeitsbedingungen schlecht sind ist weil diese leute nicht demonstrieren, weil sonst würde gleich immer was schlimmes passieren wenn die arbeit für ein paar stunden nicht gemacht wird. deshalb ist es umso wichtiger dass wir an ihrer stelle demonstrieren.

  • BigShammy80@feddit.org
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    8 days ago

    Ärzte sollten unseren Politikern den Dienst verweigern bis sich die Bedinungen gebessert haben.

    Egal ob Privatversichert, einfach sagen: Nö, du nicht mein Freund…

    Als diese Leute während Corona die Flagge oben gehalten haben, bekamen sie als Dank ein “Klatschen”. Quasi eine Ohrfeige für unermüdlichen Einsatz.

    Wie stellst du dir so eine Demonstration vor, die wirklich was bewegen würde?

    • Aniki@feddit.orgOP
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      8 days ago

      die effektivste demonstration ist einfach seine meinung sagen. z.b. nebenbei im gespräch immer wieder mal. wie ich gerade eben hier. “awareness” für das thema schaffen.

      • Señor Mono@feddit.org
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        2 days ago

        Das wird auf der Ebene ebenso wie auf der Straße ignoriert.

        Es gibt bereits viele gute Bewegungen die den Frust auf die Straße bringen und viel sinnvolle Petitionen.

        Ich will nicht sagen dass die gar nichts bringen, aber das baut immer noch nicht genug Druck auf. Anrufe und E-Mails an Abgeordnete schaffen vermutlich mehr Bewusstsein, was nicht ignoriert werden kann (weil das persönliche Postfach überquillt).

        Und man müsste solidarischer Mitdemonstrieren, auch wenn es thematisch nicht immer um die eigene Haut geht, aber halt die rechte Sache (im Sinne von richtig ;) ist.

  • A_norny_mousse@piefed.zip
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    7 days ago

    💯

    vor jahren gab es

    Corona, Balkon, klatschen. Und Forderungen diese essentiellen Dienstleistungen wesentlich besser zu finanzieren & zu bezahlen.

    Könnwer uns dran erinnern.

    Was kam danach? Rufe den Gürtel enger zu schnallen weil Covid ja der armen Wirtschaft geschadet hat. Und wo muss man das einsparen? Im sozialen Sektor natürlich, denn der hat ja keine Lobby!

    ein grund warum die arbeitsbedingungen schlecht sind ist weil diese leute nicht demonstrieren, weil sonst würde gleich immer was schlimmes passieren wenn die arbeit für ein paar stunden nicht gemacht wird.

    Kann ich nicht so ganz zustimmen; immerhin haben wir auch Gewerkschaften. Aber das ganze ist irgendwie emotionsgeladener als wenn ein Stahlarbeiter streikt, und darauf setzen wirtschaftsorientierte Politiker in ihrer Rhetorik.

    Hier in Finnland gab es einen Regierungswechsel nach Korona, von sozialdemokratisch nach konservativliberalistisch (und ein bissel faschistisch). Die haben ein neues Gesetz erlassen nach dem Krankenpflege nicht streiken darf wenn das Leben ihrer Patienten “auf dem Spiel” steht. Hört sich wie gesagt emotional richtig an, ist aber ein Knebel, und zwar gewollt, denn Krankenpflege hat tatsächlich gestreikt.

    Gehaltserhöhungen und kleine Besserungen im sozialen Sektor gab es während der sozialdemokratischen Regierung, auch während der Pandemie. Danach ist mW nichts besser geworden, eher hat man vieles wieder rückgängig bzw. noch schlechter gemacht.

    Es ist zum kotzen.

    • Lumidaub@feddit.org
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      7 days ago

      Freundlich gemeinter Hinweis: Du hast da am Ende des drittletzten Absatzes einen Tippfehler drin, in “Krankenpflege”. Das resultierende Wort ist sehr nah an einer rassistischen Beleidigung und könnte missverstanden werden.

  • GardenGeek@europe.pub
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    7 days ago

    Das schöne wenn man Daseinsvorsorge privatisiert: Jeder der streikt kann als unsoziales Aas geframet werden und man kann damit drohen die Daseinsvorsorge ganz ein zu stellen wenn man al sINvestor nicht seinen Willen bekommt. Denke nicht, dass wir da so einfach wieder raus kommen.

  • Obin@feddit.org
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    7 days ago

    Alle Solidarität der Welt von mir, und ich gehe sofort mit auf die Straße, wenn von den entsprechenden Gewerkschaften dazu aufgerufen wird, dass sich alle beteiligen sollen, aber das geht alles nur wenn die Initiative von den Pflegenden usw. selbst ausgeht.

    Und die müssen sich einfach endlich damit anfreunden zu streiken und das kleine Übel geschehen zu lassen um das größere Übel auf lange Sicht zu verhindern. Wenn die Betriebe nicht auf die Forderungen eingehen, dann ist der Staat gezwungen tätig werden weil sonst Menschenrechte verletzt werden. Und dann muss der Betrieb gezwungen werden Verbesserungen vorzunehmen, verstaatlicht werden oder wenn alles nicht hilft geschlossen werden und die Bewohner/Patienten umgezogen werden.

    Nur durch das organisieren und den Arbeitskampf kommt Veränderung, nicht anders. Es muss aufhören, dass Arbeitgeber in der Branche die Patienten als Geisel nehmen können um höhere Profite aus den Arbeitern herauszuquetschen.