• kernkurios@feddit.org
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    12 hours ago

    Man denkt ja eine lange Zeit im Leben, ach das verwächst sich noch, doch ehe man es sich versieht ist man bei, na das stirbt ja bald. Keine Ahnung wie ich jetzt darauf komme.

  • KasimirDD@feddit.org
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    1 day ago

    Der hat einmal im Leben was kluges gesagt, ist aber schon Jahrzehnte her.

    “Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.”

    Hielte er sich nur selbst daran …

  • Lemmchen@feddit.org
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    18 hours ago

    Irgendwie tragisch, wenn Leute so abstürzen. Ich hoffe trotzdem dem schenkt bald keiner mehr Beachtung.

  • state_electrician@discuss.tchncs.de
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    23 hours ago

    Ich bin ja grundsätzlich der Meinung, dass man auch über furchtbare Dinge Witze machen kann. Anthony Jeselnik hat daraus eine Karriere gemacht. Aber man muss halt ein guter Komiker sein, um einen guten Witz über etwas schlimmes zu machen. Nuhr ist das nicht. Was er da gesagt hat, geht ja kaum als Witz durch. Das ist einfach ein saudummer Spruch der komplett victim blaming betreibt. Komplett on-brand für Nuhr.

    • Schmuppes@lemmy.today
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      22 hours ago

      Vielleicht steht Nuhr ja in zwei Jahren wegen Vergewaltigungsvorwürfen vor Gericht. Wäre nicht der erste, bei dem im Rückblick dann so einiges klar wird.

    • Zwuzelmaus@feddit.org
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      19 hours ago

      man auch über furchtbare Dinge Witze machen kann. […] Aber man muss halt ein guter Komiker sein

      Nein, muss man nicht.

      Schau dir als sehr bekanntes Beispiel die Lisa Eckhart an. Soo besonders witzig ist das meiste von ihr gar nicht - immer nur kleine Stellen. Sie geht bloß einfach da, wo es besonders weh tut.

      Was man dafür wirklich haben mus, damit es funktioniert: ein besonders tolerantes (=schmerzresistentes) Publikum.

      Und in dieser Hinsicht hat der Nuhr irgendwie seit ein paar Jahren immer schlechtere Karten.

  • plyth@feddit.org
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    12 hours ago

    Wäre es denn möglich? Also könnte man Männer so gut kennenlernen in sinnvoller Zeit, dass Gewaltbereitschaft erkennbar wird?

    • B0rax@feddit.org
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      12 hours ago

      Ist das ne ernst gemeinte Frage?

      Es gibt genügend richtig hässliche Scheidungen nach vielen Jahren Ehe (mal unabhängig von Gewalt). Und ich würde jetzt mal unterstellen dass die sich normalerweise schon ganz gut kennen…

      Ganz davon ab ist’s halt 100% victim blaming und ist deshalb schon verachtenswert.

      • plyth@feddit.org
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        11 hours ago

        Also ist es allgemein nicht möglich, weil man ist jung und verliebt. Es kann trotzdem möglich sein. Mich würde interessieren, welchen Aufwand wir als Gesellschaft betreiben müssten, damit Frauen ausreichend sicher sind.

    • You@feddit.org
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      12 hours ago

      Tl;dr: Es werden nicht nur erfolgreich ausgeführte Taten gezählt, sondern auch die versuchten Straftaten.

      Die Zahl 308 findet sich in einer BKA Meldung vom 21.11.2025

      Bei den Zentralen Erkenntnissen am Anfang der Meldung steht:

      “308 Tötungsdelikte an Frauen im Kontext von Partnerschaftsgewalt wurden von der Polizei registriert, 32 weniger als im Jahr zuvor (-9,4 Prozent).”

      Erst weiter unten erklären sie:

      “308 Frauen und Mädchen wurden Opfer von Tötungsdelikten (versucht und vollendet) im Bereich Partnerschaftsgewalt, 9,4 Prozent weniger als im Jahr 2023. Diese 308 weiblichen Opfer machen 80,6 Prozent aller Opfer von Tötungsdelikten innerhalb von Partnerschaftsgewalt (382) aus. Im Vergleich: Unter allen in der PKS 2024 registrierten Opfern von Tötungsdelikten sind 29,9 Prozent weiblich (859).”

      Begriff Femizid Tötungsdelikte an Frauen können über die Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) nicht als „Femizide“ im Sinne des allgemeinen Verständnisses „Tötung einer Frau, weil sie eine Frau ist“ interpretiert werden, da keine bundeseinheitliche Definition des Begriffs „Femizid“ existiert und in der PKS keine Tatmotivation erfasst wird. Eine trennscharfe Abbildung und Benennung von Femiziden ist daher auf Basis der vorliegenden kriminalstatistischen Daten nicht möglich.

      Vor dem Hintergrund des Fehlens einer klaren Definition haben sich die Polizeien von Bund- und Ländern dafür ausgesprochen, eine bundeseinheitliche polizeiliche Definition zu Femiziden zu erarbeiten. Bis zum Vorliegen dieser Definition erfolgt in diesem Lagebild keine Zuordnung der in der PKS erfassten Tötungsdelikte an Frauen zum Begriff „Femizide“.

      Auch wenn „Femizide“ in den polizeilichen Zahlen der PKS nicht bezifferbar sind, so lassen sich doch aus den im Lagebild dargestellten Tötungsdelikten an Frauen Erkenntnisse ableiten: Die „Opfer-Tatverdächtigen-Beziehung“ zeigt etwa, dass der Anteil weiblicher Opfer innerhalb von (Ex-) Partnerschaften bei über 80 Prozent liegt.

      • Elchi@feddit.org
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        10 hours ago

        Interessant dass es keine separaten zahlen dazu gibt.

        Man müsste das eher Femizidversuche nennen.

        Es its aber ist seltsam. 2023 heißt es allgemein:

        Insgesamt registrierte die Polizei im vergangenen Jahr 938 weibliche Opfer von Tötungsdelikten, neun mehr als im Jahr zuvor.360 Frauen und Mädchen wurden dabei Opfer eines vollendeten Tötungsdelikts.

        Entweder enden vollendete Todesdelikte nicht mit dem Tod oder sie werden als Todesursache auch auf ertrinken, verbrennen und explodieren verteilt.

        Wenn wir schon dabei sind. 2800! (erfolgreichevollzogene) Suizide bei Frauen werden da im Verhältnis zu Femizid Medial kaum behandelt.

        die 7400 suizidierten Männern liegen am boden des aufmerksamkeitspool

        • You@feddit.org
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          5 hours ago

          Interessant dass es keine separaten zahlen dazu gibt.

          Das ist schade und macht die Vergleiche schwerer. Das BKA nutzt für die Ergebnisse von 2023 und 2024 anscheinend auch unterschiedliche Zusammenfassungen / Begrifflichkeiten.

          Man müsste das eher Femizidversuche nennen.

          Es wäre “sauberer” 2024 zwischen vollendeten und versuchten Taten zu unterscheiden, da hast Du einen Punkt. So wirkt es - auch bei der Berichterstattung hierzu - als ob es mehr als 300 Todesopfer gibt.

          2023 geht das BKA aber anders an die Zahlen heran.

          Insgesamt registrierte die Polizei im vergangenen Jahr 938 weibliche Opfer von Tötungsdelikten, neun mehr als im Jahr zuvor. 360 Frauen und Mädchen wurden dabei Opfer eines vollendeten Tötungsdelikts.

          Entweder enden vollendete Todesdelikte nicht mit dem Tod oder sie werden als Todesursache auch auf ertrinken, verbrennen und explodieren verteilt.

          Sie beginnen allgemein mit “weibliche Opfer von Tötungsdelikten” und gehen dann auf die 360 “Opfer eines vollendeten Tötungsdelikts”.

          Die Abweichung die Dir auffällt, lässt sich anders erklären: Da gibt es Anfangs nicht nur die versuchten und vollendeten Tötungsdelikte, an die man bei dem Thema zwangsläufig denken muss, nämlich: M greift F an. Das BKA wird hier auch Tötungsdelikte, die auf Fahrlässigkeit beruhen mit hineingenommen haben. Das betrifft dann die “Fahrlässige Tötung” nach § 222 StGB. Ermittlungen wegen des Verdachts auf § 222 StGB werden doch jeweils nach Todesfällen im Straßenverkehr eingeleitet. Die PKS beruht ja nur auf den Ermittlungsverfahren, die eingeleitet werden. Es läßt sich also in diesen Fällen erst recht nicht sagen, ob da nachher tatsächlich eine Anklage/Strafbefehl/Verurteilung herauskommt.

          Erst danach grenzt das BKA auf die Zahl 247 im Bereich “Häusliche Gewalt” ein. Da werden also nur Taten gezählt, wo Opfer und Täter eine persönliche Beziehung zueinander haben.

          Dein Hinweis auf die vergleichsweise hohen Zahlen bei (erfolgreichen) Suiziden finde ich auch berechtigt. Dazu möchte ich aber hier keine Ausführungen mehr machen, das würde eine Textwand werden. Nur soviel: Menschen mit psychischen Problemen werden grundsätzlich viel zu wenig Hilfen bereitgestellt und es gibt eine deutliche therapeutische Unterversorgung.