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  • Grade nach ein paar Tagen nochmal hier reingeguckt und deine Antwort gesehen :)

    Ja, du hast Recht, ich habe Züge zu sehr mit LKWs und generell dem Straßenverkehr verglichen, wo die Energiedichte in einem Fahrzeug schon eine relativ wichtige Rolle spielt.

    Bei Zügen hat man das weniger, da ist eher die Effizienz der Energiewandlung, wie du gesagt hast, im Vordergrund. Und da schneiden natürlich Elektromotoren sehr viel besser ab, weil man weniger Wandlungsschritte durchlaufen muss, ob man dann da bei Güterzügen noch einen extra Waggon mit Akkus dranhängen müsste, würde da auch nicht mehr so relevant sein.

    Aber, wie ich ja jetzt weiß, ist das ohnehin weniger interessant, weil Güterzüge ja von vorneherein (fast) nur mit Oberleitungen fahren.

    Die Rolle von Wasserstoff ist definitiv nicht in der kurzfristigen Energiespeicherung, auch da sind die Verluste einfach zu hoch, dennoch haben sie die Energiedichte als Treibstoff, die entweder vergleichbar oder besser als mit Fossilen ist (da kenn ich die Zahlen jedoch nicht) und eignen sich deswegen hervorragend für hochenergetisch industrielle Zwecke.

    Danke dir auf jeden Fall nochmal für die Antwort <3




  • Das ergibt Sinn, wenn die Güterzugstrecken (normalerweise) alle elektrisiert sind. Die Wirtschaftlichkeit vom Elektroantrieb ist ja ohnehin gegeben, weil Strom einfach günstiger ist als Vergleichsoptionen, und wenn man dann sogar die Akkus (fast) komplett irrelevant machen kann, dann lohnt sich das auf jeden Fall.

    Danke für den guten Einblick :)

    Edit: Gerade nachrecherchiert, Allianz pro Schiene schreibt zu dem Thema hier u.a. folgendes:

    – Güterverkehr auf der Schiene ist schon elektrisch

    Während die Automobilindustrie gerade alternative Antriebe für sich entdeckt, ist Elektromobilität im Schienengüterverkehr bereits gelebte Realität. 97 Prozent der Verkehrsleistung im Güterverkehr werden von den Bahnen bereits elektrisch erbracht. Mit mehr erneuerbaren Energien im Strommix der Bahnen wird sich die Öko-Bilanz der Güterbahnen im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern noch weiter verbessern.



  • Funktionieren die Akkuzüge auch für den Güterverkehr? Wenn ich mir das nämlich überlege, dann müsste je bei mehr Gewicht die Reichweite der Akkuzüge (bei gleichbleibendem Akku) abnehmen. Also bräuchte man da eigentlich doch wieder eine höhere Energiedichte, die wiederum über Diesel oder Wasserstoff gebracht werden kann.

    Edit: Durch die gute Antwort von golden_trashcan hab ich nachrecherchiert, und einen passenden Artikel von Allianz für Schienen hier gefunden mit u.a. folgenden Absätzen:

    […]

    Güterverkehr auf der Schiene ist schon elektrisch

    Während die Automobilindustrie gerade alternative Antriebe für sich entdeckt, ist Elektromobilität im Schienengüterverkehr bereits gelebte Realität. 97 Prozent der Verkehrsleistung im Güterverkehr werden von den Bahnen bereits elektrisch erbracht. Mit mehr erneuerbaren Energien im Strommix der Bahnen wird sich die Öko-Bilanz der Güterbahnen im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern noch weiter verbessern.

    […]

    – Elektrifizierungsausbau und Ausweichstrecken

    Derzeit sind nur 61 Prozent des Bundessschienennetzes mit einer Stromleitung ausgestattet. Deshalb müssen umweltfreundliche elektrische Güterzüge häufig Umwege fahren. Das dauert nicht nur länger, es kostet auch mehr und ist ein entscheidender Nachteil im Wettbewerb mit dem Lkw.

    […]

    Da kann man sehen, dass der Güterverkehr schon größtenteils auf elektrisierten Strecken läuft, aber durch den schlechten Ausbau von Oberleitungen die Zugstreckenplanung oft ineffizient und umständlich ist.




  • Ein Regimewechsel wäre tatsächlich toll, er würde hoffentlich allen Iraner*innen Menschenrechte zugestehen und dies auch einhalten.

    Die Frage ist jedoch: Wird durch diesen Angriffskrieg Israels und der USA tatsächlich ein sinnvoller Regimewechsel im Sinne der Menschrechte und Demokratie stattfinden?

    Donald Trump weiß selbst nicht so recht, wie man das anstellen soll und gibt die Verantwortung an die Iraner*innen weiter, die selbst jedoch in einem unglaublich repressiven Gewaltsystem schon länger ohne wirkliche Hilfe von außen protestieren und werden jetzt auch noch als Kollateralschäden des Angriffskrieges in Kauf genommen während nach dem letzten Bombenhagel der USA und Israels sich die Autokratie nicht gebessert sondern viel mehr verschlimmert hat.

    Wenn man einen Regimewechsel, einen wirklich sinnvollen und keinen anderen autokratischen Diktator, ob religiös oder militärisch, hervorrufen möchte, dann ist das nicht der richtige Weg.

    Für den Iran hoffe ich, dass es trotz allem möglich ist, aber ich rechne nicht damit. Und wer etwas anderes behauptet, bitte kläre mich auf, von wo der Optimismus kommen soll. Ich würde ihn auch gerne sehen.