Die Erkenntnis, dass weibliche Körper anders auf Medikamente reagieren, andere Krankheitssymptome zeigen, anders behandelt werden müssen als männliche und somit auch in Studien gesondert betrachtet werden sollten, ist in der Medizin noch relativ jung. Eine Untersuchung von Forschenden der Tel Aviv University legt nun nahe, dass das Differenzieren nach Geschlecht nicht reicht: Auch der Hormonstatus der Frau kann etwa die Wirkung von Medikamenten massiv beeinflussen. Wie das Team darauf gekommen ist, gleicht einem Wissenschaftskrimi.